Ska im Plenum: "..zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit,die den Menschen aus der Armut hilft,gehört mehr als Geld."

Franziska Keller, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident! Mit diesem Übergangsabkommen wi...

Grüne Resolution zur Situation in der Türkei

Die Proteste in der Türkei sind in dieser Plenarwoche Thema im Europäischen Parlement. Hierzu gibt e...

Neues Grünes POSITIONSPAPIER zu Migrationsbewegungen und Klimabedingungen

Ska Keller hat gemeinsam mit Barbara Lochbihler, Hélène Flautre und Jean Lambert an einem Positionsp...

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Neues aus dem Ausschuss

  Eine neue Partnerschaft zwischen der EU und der USA – „TTIP“ Im Mai hatte das Europäische Parlament dem ziemlich unkritischen Mandat der EU-Kommission zugestimmt, ein Handelsabkommen mit den USA auszuhandeln. Einzig positiv war, dass es kulturelle und audiovisuelle Dienstleistungen aus dem Verhandlungsmandat ausschließen wollte. Heute hat sich der Rat trotz großer Proteste aus Frankreich dafür entschieden, den Bereich doch zu verhandeln. Skas und Reinhard Bütikofers Pressemitteilung kritisiert vor allem die Intransparenz und Exklusivität der Verhandlungen. Ska sieht viele weitere kritische Punkte im Abkommen – dazu finden sich auf ihrer Webseite ein genereller Artikel und einer, der sich speziell mit…
Abstimmung zum Freihandelsabkommen mit den USA Das Parlament hat mit der Mehrheit von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen einem Entschließungsantrag zum Freihandelsabkommen zwischen EU und USA zugestimmt und gibt der Kommission damit grünes Licht für die Verhandlungen. Wir Grünen konnten uns weder mit unserem eigenen Entschließungsantrag noch mit unseren Änderungsanträgen durchsetzen. Wir hatten den Ausschluss von Investor-Staat-Klagemöglichkeiten gefordert, mehr Transparenz in den Verhandlungen und eine Garantie, dass Umwelt- und Sozialstandards nicht unterlaufen werden. Als einziger Erfolg ist zu vermerken, dass sich das Parlament auf den Ausschluss der kulturellen und audiovisuellen Dienstleistungen vom Verhandlungsmandat zugestimmt hat und damit ein wichtiges Signal für…
Freihandelsabkommen mit Indien Am vergangenen Montag, den 15.4., ist der indische Handelsminister Anand Sharma mit Kommissar Karel de Gucht zusammen getroffen. Wir hatten vermutet, dass dieses Treffen entscheidend sein wird für den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Indien: Entweder wird es bei dem Treffen eine politische Einigung geben oder aber das Abkommen ist erstmal für einige Zeit auf Eis gelegt, da nach dem Sommer in Indien Wahlen statt finden werden. Den großen Durchbruch gab allen Anschein nach gestern nicht. Indischen Medienberichten zufolge waren die Differenzen zwischen der EU und Indien gestern immer noch zu groß. Jetzt wird es sehr knapp, das…
Investitionen   Es  existieren zahlreiche internationale Investitionsabkommen. Ihr Ziel ist es,  Anreize für ausländische Direktinvestitionen zu schaffen, indem sie einen  gesetzlichen Rahmen festlegen, der den InvestorInnen einen besonderen Schutz und  bedeutende Rechte gewährt. So erlauben die Vorschriften in vielen so genannten  bilateralen Investitionsschutzabkommen, dass InvestorInnen Staaten auf  Schadenersatz verklagen können (Investor to State Dispute Settlement - ISDS),  wenn sie davon überzeugt sind, dass durch nationale Entscheidungen und Eingriffe  ihre Investitionen und Profite gefährdet sind bzw. beeinträchtigt werden. Wir  sind generell kritisch, was den Nutzen von ISDS angeht und haben versucht, diese  Sichtweise auch in der gerade im Ausschuss abgestimmten Verordnung…
Bericht "Handel und Entwicklung" Der Handelsausschuss hat den Bericht der konservativen Berichterstatterin Saifi zum Thema "Handel und Entwicklung" angenommen. Wir konnten uns in einigen wichtigen Punkten durchsetzen: zum ersten Mal fordert das Parlament verbindliche Klauseln was social responsibility von Unternehmen angeht darüber hinaus sollen Menschenrechtsklauseln in Handelsabkommen verbindlich sein die Kommission soll disaggregierte Daten zu foreign direct investment bereitstellen (welcher Anteil spekulative Investitionen, wie viele Arbeitsplätze wurden geschaffen etc) Investitionsabkommen müssen so ausgerichtet sein, dass sie Sozial- und Umweltstandards nicht unterlaufen in Handelsabkommen müssen TRIPS Flexibilitäten und die Doha Erklärung zur öffentlichen Gesundheit eingehalten werden Freihandelsabkommen dürfen nicht dem Ziel…
  Investor-Staat-Schiedsgerichtsklage Auf Initiative des Europaparlaments hat die Kommission einen Verordnungsvorschlag vorgelegt, der die finanzielle Zuständigkeit zwischen EU und Mitgliedsstaaten klären soll, wenn diese von InvestorInnen vor einem internationalen Schiedsgericht verklagt werden. Mit dem Lissabonner Vertrag hat die EU die Kompetenz für Investitionen erhalten. Bei einer ersten Aussprache, die im Dezember im Handelsausschuss statt fand, wurde deutlich, dass die Mitgliedsstaaten nicht ganz so leicht dazu bereit sind, die EU-Kompetenz für diesen Bereich anzuerkennen. Bei dieser zweiten Aussprache haben wir Grüne die Debatte auf eine generelle Kritik am Mechanismus zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten gelenkt und viele Mitglieder schlossen sich unserer Kritik…
Als die Blockade in der Welthandelsorganisation (WTO) vor einigen Jahren offensichtlich wurde, einigten sich EU-HandelsstrategInnen auf einen Plan B. Erklärtes Ziel der EU ist es seitdem, mit möglichst vielen Ländern bilaterale Freihandelsabkommen abzuschließen – aus Angst im Wettlauf um die besten Marktzugänge abgehängt zu werden. Obwohl sich die EU-Kommission offiziell immer wieder zum multilateralen Handelssystem bekennt, in dem weitere Schritte zur Marktöffnung unter Beteiligung aller WTO-Mitgliedsstaaten getroffen werden, bedeutet diese Rosinenpickerei – der Abschluss bilateraler Freihandelsabkommen - faktisch eine Abkehr vom Multilateralismus.   Jüngstes Beispiel ist das Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien, über das heute das Europaparlament abgestimmt hat. Nur…
  Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien   Der INTA hat am 27.11.2012 mit großer Mehrheit grünes Licht für das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und Peru/Kolumbien gegeben. Wir Grüne stimmten dagegen. Erstens lehnen wir das Abkommen wegen der schlechten Lage der Menschen- und ArbeitnehmerInnenrechte sowohl in Kolumbien als auch in Peru ab. Insbesondere in Kolumbien ist die Situation dramatisch: 47% der weltweiten Morde an GewerkschafterInnen passieren dort und die Aufklärungsrate ist sehr gering. Wir gehen davon aus, dass sich die Lage der Menschenrechte durch das Abkommen noch verschlimmern wird. Zweitens werden die weitreichenden Liberalisierungsvorschriften des Abkommens negative Folgen haben, was…
Die Grünen Europaabgeordneten Ska Keller und Satu Hassi verfolgen schon seit einiger Zeit einen Menschenrechtsfall in Mexiko. Als im Jahr 2010 die beiden MenschenrechtsverteidigerInnen Bety Cariño und Jyri Jaakkola getötet wurden, ging der Fall um die Welt. Eine humanitäre Karawane hatte damals versucht, die indigene Gemeinde San Juan Copala im Bundesstaat Oaxaca vor paramilitärischen Übergriffen zu schützen und wurde selbst angegriffen. Betty und Jyri starben. Bis heute gibt es keinen Prozess geschweige denn eine Verurteilung der Schuldigen. Der Fall ist symptomatisch für die Situation in Mexiko. Eine immer weiter ansteigende Gewaltrate, vor allen Dingen gegen Frauen, JournalistInnen und politische AktivistInnen…
Marktzugang für Entwicklungsländer Das Europaparlament stimmte am 13.09. über die Änderung des Marktzugangs für Entwicklungsländer ab. Die EU-Kommission will 18 Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP-Staaten), die bis 2014 kein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) mit der EU ratifizieren, den bevorzugten Marktzugang zur EU entziehen. Das Parlament verlängerte die Frist auf 2016. Wir Grünen und auch der Entwicklungsausschuss des Parlaments wollten den Kommissionsvorschlag ursprünglich komplett zurückweisen. Nach Scheitern dieses Antrags im Plenum haben wir mit dem Berichterstatter David Martin gestimmt, die Frist zumindest auf das Jahr 2016 zu verlängern. Skas Pressemitteilung und Rede im Plenum findet ihr hier.   Reform des…

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