• Ska Work Story

    Foto Work Story

    Hier könnt Ihr sehen, wie so ein Tag im Brüsseler Büro abläuft.

Vita

(*22.11.1981 in Guben, Brandenburg)


Politisches
seit 2009

Mitglied des Europaparlaments

Mitglied im Handelsausschuss, im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei und in der Mexiko-Delegation

Stellvertreterin im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres und in der Delegation der Parlamentarischen Versammlung Europa-Mittelmeer

zuvor

Federation of Young European Greens, unter anderem: Kampagnenkoordinatorin, Fundraiser, Sprecherin (2005-2007), Vertretung im Vorstand der  Europäischen Grünen Partei (2005-2007),

B90/Die Grünen: Geschäftsführerin des Kreisverbands Spree-Neiße (2002-2009), Mitglied des Landesvorstands in Brandenburg (2005-2009), Kovorssitzende und frauenpolitische Sprecherin (2007-2009)

Bis 2009 Grüne Jugend: unter anderem Mitglied im Bundesvorstand und der Internationalen Vertretung , Fachforum Europa, Mitglied im Schiedsgericht

1999-2002 Internationaler Jugendverein Guben/Gubin e.V. (Hauptpreis des Bündnises für Demokratie und Toleranz)


Ausbildung
2010
Magister in Islamwissenschaften, Turkologie, Jüdische Studien an der Freien Universität Berlin, Erasmus in Istanbul an der Sabanci Üniversitesi


politische Schwerpunkte
Migration, Türkei, Entwicklungspolitik, Handelspolitik, Grenzpolitik u.v.a.m.
 

 

Mission Statement

Mit meiner Arbeit hoffe ich nichts weniger, als die Welt zu verändern. Das passiert oft in kleinen Schritten und man braucht einen langen Atem. Aber mir ist es wichtig, immer klar zu haben, wohin die Reise geht. Nur wer weiß, was das Ziel ist, kann auf dem Weg dahin Umwege und Trippelschritte in Kauf nehmen.

 

Im Europäischen Parlament funktioniert das meiste nur über solche Umwege und Trippelschritte. Um konkrete Verbesserungen für Menschen zu erreichen, muss man Kompromisse eingehen, man muss Prioritäten setzen und Entscheidungen treffen, deren tragweite sich nicht immer absehen lässt. Trotzdem finde ich es richtig, auf konkrete Veränderungen jetzt zu setzen, mögen sie auch klein sein, und nicht auf die Weltrevolution zu warten.

 

Parlamente sollen Gesellschaften repräsentieren. Trotzdem sieht das EU-Parlament ziemlich uniform aus: vor allem Männer um die 50 und aufwärts in Anzügen sitzen da. Ältere Männer sind natürlich ein Teil der Gesellschaft und müssen auch im Parlament vertreten sein. Aber andere Gruppen wie Frauen, junge Menschen, Zugewanderte und auch Menschen ohne Hochschulabschluss sind unterpräsentiert. Zumindest an der Vertretung jüngerer Menschen kann ich was ändern. Aber dazu gehört nicht nur, dass ich als halbwegs Junge im Parlament rumsitze, sondern auch, dass ich versuche, möglichst jüngere Leute anzusprechen und ihre Forderungen und Probleme in meine Arbeit einfließen lasse. Dazu gehört zum Beispiel, die Eurokrise aus der Sicht einer Generation anzugehen, die die Krise nicht verursacht hat, aber jetzt ihre Folgen ausbaden muss.

 

Ein Grundsatz meiner Politik ist, nicht nur darauf zu schauen, wie man selbst am besten fährt, sondern immer die Belange anderer Menschen mitzudenken. Das spielt in der Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie in der Handelspolitik eine herausragende Rolle. Ob es darum geht, Menschen Schutz zu gewähren oder darauf zu achten, dass Menschen anderswo nicht unter unserer Handelspolitik leiden - es gibt leider kaum Abgeordnete, die dabei über ihren eigenen Wahlkreis hinausdenken. Ich dagegen verstehe mich als europäische Abgeordnete, die auch über die europäischen Grenzen hinwegschaut. Ich streite in Europa für ein gerechtes, faires Europa, das Flüchtlinge schützt, Menschen hereinlässt und fair behandelt; das Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit nicht nur im Inneren beachtet, sondern auch bei den Außenbeziehungen.

 

Für mich ist Europa ein großartiges Projekt, dass Potential hat, nationale Grenzen aufzuweichen - an den Schlagbäumen und in den Köpfen. Es ist ein Projekt, dass formbar ist und das von den Menschen abhängt, die mitmachen wollen. Deswegen ist es für mich zentral, über meine Arbeit und über das, was in der EU passiert und zu informieren und Leute zum mitmachen anzuregen. Nur wenn wir alle uns engagieren und einbringen wird Europa so, wie wir das wollen. Und wenn ich "alle" sage, meine ich "alle Menschen in Europa". Ich will mich nicht nur für die Leute in meinem Wahlkreis einsetzen, sondern für die in ganz Europa, auch wenn das nicht gerade einfach ist.

 

 

Meine Grundsätze sind:

  • nur mit einem Ziel vor Augen kann ich Umwege gehen
  • ich will konkrete Verbesserungen für Menschen erreichen
  • ich will jungen Leuten Mitentscheidung ermöglichen, gerade in der Krise
  • ich will erreichen, dass Flüchtlinge in der EU gut aufgenommen werden und legale Migration möglich wird
  • ich setze mich für eine faire Handelspolitik ein, die die Interessen der Menschen in den Vordergrund rückt
  • ich will eine europäische Abgeordnete sein
  • Transparenz, Information und Austausch sind zentral für meine Arbeit

Newsletter Abo