"Wir können das auch" – Ska in der Mitteldeutschen Zeitung zu Frauen, der Krim und Europa
Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet ausführlich vom Frauenbrunch der Landtagsabgeordneten Connie Lüddeman, bei dem Ska als Referentin zu Gast war. Anlässlich des Internationalen Frauentags ging es unter anderem um die Vernetzung von Frauen, um sich einzumischen und ihren Stimmen Gehör zu verschaffen. Aber auch zu aktuellen Themen wie der Krim-Krise gab es regen Austausch. Hier geht es zum Artikel “Das können wir auch” der Mitteldeutschen Zeitung.
“Das können wir auch”
FRAUENBRUNCH Die Landtagsabgeordnete Cornelia Lüddemann (Grüne) und die Europaabgeordnete Ska Keller machen Frauen Mut, sich einzumischen.
VON ULRIKE WOHLFAHRT
DESSAU/MZ – Zum dritten Frauenbrunch hat die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Cornelia Lüddemann am Sonnabend eingeladen. Anlass war der Internationale Frauentag am 8. März.
Neben einem leckeren Frühstück in entspannter und lockerer Atmosphäre begrüßte Cornelia Lüddemann auch an diesem Samstag einen Ehrengast, der den Frauen Rede und Antwort steht. Waren in den letzten beiden Jahren Justizministerin Angela Kolb und die ehemalige Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff vor Ort, so konnten sich die Gäste über Ska Keller freuen. Die junge, engagierte Politikerin ist seit 2009 Mitglied im Europäischen Parlament.
Auswirkungen von Europa
“Europapolitik ist ein sperriges Thema. Damit kann sich kaum jemand identifizieren. Viele Menschen fragen sich, was das mit ihnen zu tun hat”, meint Cornelia Lüddemann. “Dabei entstehen über 80 Prozent aller Gesetze auf europäischer Ebene, und genau diese haben dann enorme Auswirkungen auf uns alle.” Umso wichtiger sei es also, die Chancen zu nutzen sich einmischen, mitreden und die eigene Meinung klar und deutlich äußern zu können. Dafür war Ska Keller am Samstag sehr offen. Ihr sei es ein großes Anliegen mit den Menschen vor Ort zu sprechen, Stimmungen einzufangen und Probleme zu erkennen.
Zum Teil in der DDR aufgewachsen, weiß die 32-jährige Keller sehr genau, welche Möglichkeiten das offene Europa bietet. “Allerdings nur, wenn die Potenziale erkannt und die richtigen Themen in den Fokus gesetzt werden. Ich bin da, wo ich wirklich was bewegen kann, und es ist nicht nur meine Pflicht, sondern meine Überzeugung, mich so einzubringen, dass ich [weiter lesen]


