Interview mit Ska im Deutschlandfunk: "Erdogan versucht, GegnerInnen mundtot zu machen"

23. März 2014

“Es ist aber wirklich erstaunlich, was für Mitschnitte immer wieder herauskommen, aber auch nach – also es gibt auch genug andere Skandale, wo die Informationen veröffentlicht wurden, Wikileaks ist ja nur so ein Beispiel, wo nicht gleich Plattformen gesperrt worden sind. Und jetzt muss sich eben Erdogan der Diskussion stellen über Krieg und Frieden in Syrien. Und da kann man nicht einfach nur sagen, wir sperren das ganze Ding. Damit ist es ja nicht aus der Welt. Das Video kursiert ja weiter. Also im Prinzip hat er im Inhaltlichen nichts gewonnen und macht sich dadurch nur weiter unbeliebt. Und deswegen glaube ich, dass es also nicht, mit der nationalen definitiv nicht zu entschuldigen ist. Der Inhalt des Mittschnitts ist ja nach wie vor allen bekannt.”

[zum ganzen Interview auch als Audio]