Während hochrangige PolitikerInnen in Zeiten der Krise für gewöhnlich fordern, dass wir mehr Jobs brauchen, glaube ich, dass sich politische Maßnahmen nicht nur auf die bloße Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren sollten. Meiner Meinung nach sollten wir viel mehr darüber nachdenken, welche Art von Jobs wir eigentlich haben wollen. Ich finde nämlich, dass es adäquate Arbeitsplätze geben sollte, die faire Arbeitsbedingungen und ein angemessenes Leben ermöglichen.
Insbesondere junge Menschen gehören in Bezug auf minderwertige Jobs, schlechte Arbeitsbedingungen und ein höheres Risiko frühzeitiger Entlassung zur am meisten gefährdeten Gruppe. Aus diesem Grunde streiten wir Bündnisgrüne für Maßnahmen der Jugendbeschäftigung, die auf qualitativ hochwertige Arbeitsplätze statt unbezahlte Praktika abzielen, mehr legale Wege für Jugendbeteiligung anstatt einer unmündigen Behandlung ermöglichen sowie die aktive Unterstützung emanzipatorischer Selbstbestimmung befördern. Es geht nicht nur um mehr Jobs, sondern um gute Arbeit und ein gutes Leben!
